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Florian Grote
Florian Grote, Jahrgang 1980, verbindet kreative Programmierung in Kontexten ästhetischer Strategien mit wissenschaftlicher Tätigkeit im Feld der Kultursoziologie.
Am STEIM in Amsterdam war er an der Umsetzung von Medienkunst- und experimentellen Instrumenten-Projekten beteiligt und lehrte dort und an der Leuphana Universität Lüneburg zu technischen und wissenschaftlichen Themen. Nach Beschäftigungen bei musikwissenschaftlichen Verlagen sowie Native Instruments ist Florian Grote inzwischen als freier Berater und Konzeptentwickler für neue Medieninterfaces tätig und forscht gleichzeitig zu aktuellen Formaten kultureller sozialer Praxis. http://fgrote.wordpress.com
Statement: Mit den tiefgreifenden Umwälzungen in der Musikwirtschaft hat sich das Arbeitsumfeld für Musiker und Produzenten über das letzte Jahrzehnt grundlegend gewandelt. Gleichzeitig nimmt der musiktechnologische Fortschritt zunehmend diversifizierte Anleihen aus anderen Lebensbereichen.
In unserem Panel wollen wir nachfragen, wie derartige Veränderung konzepthaft entstehen und wie andererseits in der Praxis mit ihnen umgegangen wird. Dabei soll der Blick auf den aktuellen Stand der Dinge gerichtet sein: Was ist heute "work" und was "flow"? Welche Anforderungen bestehen im Alltag der musikalisch Kreativen (Komponisten, Produzenten, Instrumentalisten, DJs, etc.), und was sind die Strategien der Wahl, um die kreativen Tätigkeiten im Fluss zu halten? Welche Konzepte haben sich überlebt und welche könnten die Zukunft bestimmen?
